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Das Polarity-Prinzip geht davon aus, dass die Energie aus einer Quelle bis zu ihrem maximalen Ausdehnungspunkt fließt, um sich dann wieder zum Ausgangspunkt zurück zu ziehen.
Dieses Prinzip durchwebt unser ganzes Leben. Es zeigt sich z.B. im Herzschlag und Puls, im Atemrhythmus oder im langsameren Fluss der Cerebrospinalflüssigkeit. In der Natur zeigt es sich unter anderem im Tag-Nacht Rhythmus, den Mondphasen den Jahreszeiten.
Unser ganzes Leben ist von dieser Polarität geprägt: Geburt und Tod, Wärme und Kälte, oben und unten, innen und außen, Vergangenheit und Zukunft, etc.
Der Energiefluß des Polarity-Prinzips beinhaltet also drei Pole: Positiv, Negativ und Neutral. Neutral oder die Neutralität ist dabei gleichzeitig die Quelle und ausgleichender Pol. Zentral ist dabei der Gedanke, dass die lebendige Energie oder Lebensenergie die Basis all dessen ist, was sich manifestiert hat.
Die Lebensenergie drückt sich nicht nur durch unseren physischen Körper aus, sondern auch durch unsere Gedanken, Handlungen, Gefühle, unsere persönlichen Beziehungen und täglichen Erfahrungen. In Indien wird diese feinstoffliche Energie Prana genannt, in Japan Ki und in China Chi.
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